Billard Tisch-Miete – 8.00 Euro / Stunde

ele logo Der Billardfreund findet hier Qualität auf vier 9-Fuß Tischen. Sollten einmal alle Billardtische belegt sein, laßt Euch an der Theke für den nächsten freien Tisch vormerken; wir reservieren auch Tage im voraus. Telefon: 06321 / 3 36 36 Wenn Ihr einmal keine Lust zum Billardspielen habt, könnt Ihr Euch die Zeit auch mit Karten, Schach oder anderen Brettspielen, vertreiben.

Tisch
Ein Billardtisch muß ein genaues Rechteck bilden, dessen Seiten doppelt so lang wie breit sind. Es sind Größen zwischen 180 x 90 cm und 360 x 180 cm Spielfläche üblich. Die Höhe reicht von 75 bis 85 cm. Ein Tisch wiegt fast eineinhalb Tonnen. Die Spielfläche besteht aus einer 2 – 6 cm starken vollkommen ebenen Schieferplatte. Das früher verwendete, viel teurere Marmor ist für Billardzwecke zu laut. Schiefer läßt sich leichter verarbeiten, nimmt Feuchtigkeit auf und gibt dem Tisch Stabilität. Zudem laufen die Bälle auf Schiefer geräuscharmer. Unsere Tische haben eine Spielfläche von 254 x 127 cm. Das Billardtuch besteht aus einem hochwertigen Kammgarn, das gezwirnt und dadurch sehr reißfest ist. Beigemischte Kunstfasern machen das Tuch noch stärker und eine feine Webform gibt dem Ball mehr Tempo. Das Tuch muß straff gespannt über der Schieferplatte und den Vollgummibanden am Tischrand liegen.

„Ein Tisch wird bezogen“

Geschichte der Billard Tische Geht man ganz in die Anfänge der Beschreibung des Billard zurück, erfährt man aus Zeichnungen, dass schon den Ägyptern das Billardspiel nicht fremd war. Und schon 2.000 v. Chr. berichtet der griechische Philosoph Anarchis von einem Spiel mit Kugeln, das dem heutigen Billard sehr ähnlich war. Anfangs waren die Tische zur Gänze aus Holz gefertigt und auch die Bälle waren meist aus Holz. Begeisterte Anhänger des Spieles konnten sich den Luxus von Kugeln aus Elfenbein leisten. (Heutzutage werden Billardbälle aus Phenolharz hergestellt, es wird also kein Elefant sterben müssen, weil sie sich einen Billardtisch anschaffen). Ab dem 13. Jahrhundert finden sich in der Sportgeschichte des Mittelalters immer wieder Hinweise auf Kugel- oder Kegelspiele. König Louis XI ließ den ersten mit Tuch bezogenen Billardtisch im Jahre 1469 bauen und auch aus dieser Zeit weiß man, dass Billard nicht nur ein Männerspiel war, sondern auch sehr prominente Frauen das Kugelspiel genossen. Bestes Beispiel ist die schottische Königin Maria Stuart, die es bei ihrer Gefangennahme bedauerte, dass man ihr den Billardtisch weggenommen hatte, der man vor ihrer Hinrichtung jedoch noch ein Billardspiel erlaubte.

tische

Volkstümlich wurde Billard durch die Französische Revolution 1789, in deren Verlauf das Spiel, dass vorher lediglich Königen und Fürsten vorbehalten war, jetzt auch vom gemeinen Volk gespielt wird.
Ende des 19. Jahrhunderts wandelte sich das Billardspiel vom reinen Unterhaltungsspiel zum Wettkampfsport. 1878 fanden in Amerika die ersten Amerikanischen Pool-Meisterschaften statt und 1884 gründete der französische Topspieler Maurice Vignoux im Pariser „Café Mangin“ die erste Billard-Akademie der Welt. Heute wird der Billardsport weltweit nicht nur im Freizeitbereich gespielt, sondern auch wettkampfmäßig auf internationaler Ebene betrieben. Es gibt Welt- und Europameisterschaften. Billard wurde auf der 105. Sitzung des IOC in Atlanta auch als olympische Disziplin anerkannt. Damit kann Billard aus der Schattenseite des Randsportartenimage heraustreten, denn es ist eine Sportart, die leistungsorientiert und zugleich Breitensport ist. Im Jahre 2004 könnte erstmals im Billard um olympische Medaillen gespielt werden. Wettkämpfe werden in drei Spielarten (Karambol, Pool und Snooker) ausgetragen.